Samstag, 23. Oktober 2010

23.10.2010
Zwei ereignisreiche Wochen sind seit dem StepIn-Programm vergangen: Eine Woche hatte ich eine Orientierungsphase im Fach Mathematik. Das hieß jeden Tag mehrere Mathematikvorlesungen. Es war aber sehr interessant und ich bin froh, mitgemacht zu haben, nicht zuletzt, weil uns auch noch einmal viel vom Unileben erklärt wurde. Beispielsweise bekamen wir auch Insiderinfos zu bestimmten Kurswahlen, wir bekamen Hilfe bei der Erstellung der Stundenpläne, Tipps, welche Termine wir nicht verpassen dürften,...
Aber dann ging der "Ernst der Uni" los: Meine erste Woche habe ich hinter mir und ich bin schon ziemlich gestresst: So viele Dinge, auf die man achten muss, so viel hektik bei der Eintragung für Kurse. Doch ich denke, das Organisatorische ist fast geschafft. Ich hatte auch Glück und bin in alle meine Erstwahlen in Bezug auf die Kurse reingekommen.
Jetzt sitze ich zu Hause vor meinen ersten zwei Mathematik-Übungsblättern, wie wir sie wöchentlich bekommen werden, und zermartere mir den Kopf. Trotzdem bin ich weiter gespannt, was das Unileben noch so bringen wird und bin gespannt auf meine Englischvorlesungen, die erst in der nächsten Woche beginnen.

Freitag, 8. Oktober 2010

08.10.2010
Und schon ist der letzte Tag vorbei... Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, was vor allem an der tollen Gruppe lag! Heute haben wir eine Evaluation des Programms durchgeführt, die entsprechend positiv ausfiel. Ich fand es super, dass unsere Meinungen auch wirklich ernst genommen wurden und so viel Zeit für unsere Anregungen und Wünsche zur Verfügung stand.
Nachmittags gab es dann noch eine Stadtrallye - diesmal ohne Regen. Ein sehr gelungener Tag! Das einzig Negative ist, dass der Workshop schon zu Ende ist. Ich hoffe, wir halten Kontakt.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

07.10.2010
Heute hatten wir einen Workshop zum Thema "Time-Management", wobei ich persönlich es sehr lustig fand, dass gerade heute ein Großteil der Gruppe zu spät kam. Der Workshop war aber sehr interessant und ich denke, ich habe einige hilfreiche Tipps bekommen. Ich selbst neige dazu, meinen Terminplan sehr voll zu haben, weil ich nie "Nein" sage... Heute habe ich Möglichkeiten kennen gelernt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, um nicht in Zeitnot zu kommen. Im Zusammenhang mit dem Thema hat mir vor allem die "In-Basket" Aufgabe großen Spaß gemacht.
Auch das Thema "self-motivation", das im Anschluss folgte, scheint mir für ein erfolgreiches Studium wichtig und so fand ich es schade, dass dafür heute nur sehr wenig Zeit blieb...
Nachmittags war dann eine Infomesse für die anderen internationalen Studierenden und ich war als Info-Scout am Stand der "elsa" eingeteilt. Leider gab es dort nicht sonderlich viel zu tun, aber es war schön zu sehen, dass wir schon soviel vom Unileben kennen gelernt haben, um selbst anderen helfen zu können. Und es war natürlich toll, dass wir alle unsere T-Shirts anhatten, das ließ die ganze Angelegenheit richtig professionell aussehen ;-)
06.10.2010
Der heutige Workshop hatte das Thema "Work Techniques". Dazu hörten wir am Morgen zuerst einen Vortrag über Suchmethoden im Internet und probierten diese dann auch aus. Obwohl ich gedacht hatte, in diesem Feld sei ich schon sicher, lernte ich tatsächlich einige neue Möglichkeiten kennen.
Dann bekamen wir Themen und betrieben in zwei Gruppen eigene Forschungen. Als praktischer Teil gefiel mir diese Aufgabe sehr gut und ich fand es vor allem interessant, dass die beiden Gruppenergebnisse sehr unterschiedlich waren, obwohl wir dasselbe Thema gewählt hatten.
Nachmittags machten wir zunächst eine Übung zu "Speedreading". Obwohl ich eigentlich eher ein genauer Typ bin und Texte sehr gründlich lese, fand ich es interessant, solche Möglichkeiten mal auszuprobieren und festzustellen, dass Speedreading sogar ziemlich effektiv sein kann.
Zum Schluss behandelten wir noch einmal das Thema "Präsentationen". Zwar haben wir dazu schon viel gelernt, doch es kamen immer noch neue Facetten zum Vorschein. Außerdem glaube ich, Präsentationen sind ein wichtiger Teil des Studiumsund funktionieren vor allem nach der Methode "learning by doing" und so fand ich es gut, dass wir das Thema noch einmal behandelten und auch selbst noch einmal kurze Präsentationen hielten.

Dienstag, 5. Oktober 2010

05.10.2010
Der heutige Tag war für mich sehr interessant und informationsreich. Morgens sahen wir uns zunächst eine Vorlesung von der University of Berkeley an. Ich fand es zwar super, dass wir eine englische Vorlesung ansahen, aber leider hatte diese Vorlesung nur wenig Inhalt und war deshalb etwas langweilig. Danach besprachen wir die Vor- und Nachbereitung von Vorlesungen sowie das Anlegen von Vorlesungsnotizen. Über diese Themen habe ich mich sehr gefreut, denn ich denke, davon werde ich wirklich sehr profitieren. Meiner Meinung nach basiert der Erfolg des Studiums auf einer guten Eigenorganisation der neuen Lerninhalte.
Nachmittags sprachen wir über den Aufbau von Hausarbeiten und Zitieren. Auch in diesem Workshop lernte ich einige neue Dinge, die mir für mein Studium sehr wichtig erschienen. Super fand ich es, dass wir auch in diesem Kontext alles praktisch ausprobierten und vor allem, dass wir diesmal sehr viel Anschauungsmaterial zur Nachbereitung mitbekamen. Ich bin mir sicher, dieses Material wird mir helfen, wenn ich dann tatsächlich meine ersten Arbeiten schreiben muss!

Montag, 4. Oktober 2010

04.10.2010
Heute arbeiteten wir den ganzen Tag am Laptop, was ich persönlich etwas schade fand, da ich es lieber habe, wenn wir miteinander sprechen und im Austausch Neues lernen.
Morgens lernten wir als erstes "Social Bookmarking" kennen. Das Programm war mir bis dahin fremd, aber es war schnell und leicht verständlich. Ich denke jedoch nicht, dass ich dieses Programm in nächster Zeit benutzen werde.
Danach lernten wir "Google docs" kennen. Dieses Programm fand ich sehr viel interessanter für meinen zukünftigen Gebrauch. Gerade bei gemeinsamen Vorträgen denke ich, wird es sehr sinnvoll sein, gleichzeitig an Dokumenten arbeiten zu können. Daher gefiel mir dieser Programmpunkt heute am besten.
Mit den beiden bisher genannten Programmpunkten waren wir jedoch eine Stunde früher fertig als geplant und bekamen daraufhin die Aufgabe, uns einen Eintrag bei wikipedia durchzulesen und diesen gegebenenfalls zu ändern. Diese Aufgabe schien mir sehr überflüssig und ich wollte auch nicht NOCH einen weiteren Account einrichten, um wikipedia-Einträge ändern zu können.
Als nächstes lernten wir das Programm "Citavi" kennen. Dieses Programm schien mir persönlich sehr viel komplizierter als die beiden vorherigen. Ich denke, es ist sicher von Nutzen, wenn man größere Arbeiten schreiben muss, aber ich glaube nicht, dass ich es in nächster Zukunft schon gebrauchen werde. Ich denke eher, dieses Programm wird bei der Ausarbeitung der Bachelorarbeit interessant. Hoffentlich kann ich mich dann noch daran erinnern, wie es funktioniert... Gut fand ich jedoch, dass wir das Programm dann auch gleich selbst ausprobierten und es nicht nur theoretisch behandelten. Dadurch wurde es meiner Meinung nach gleich viel verständlicher.
Nachmittags erprobten wir dann in Kleingruppen entweder Social Bookmarking oder Google docs. Meine Gruppe bearbeitete das Social Bookmarking und erstellte mit "delicious" eine Liste von Links zum StepIn-Kurs. Mir fiel diese Aufgabe sehr leicht und so war ich schnell fertig. Es gefiel mir sehr gut, mein neu erlerntes Wissen praktisch erproben zu können und mich auf diese Weise mit dem mir neuen Programm auseinanderzusetzen.
Trotzdem freue ich mich darauf, mich morgen wieder direkt mit dem Rest der Gruppe austauschen zu können und meinen Laptop zu Hause lassen zu können!

Samstag, 2. Oktober 2010

01.10.2010
Heute hatten wir einen Workshop zum Thema "Learning Strategies". Besonders gut fand ich es, dass wir endlich mal einen Workshop auf Englisch hatten, denn ich hatte eigentlich gehofft, der STEPin-Kurs würde zumindest zur Hälfte auf Englisch stattfinden.
Auch das Thema heute fand ich sehr interessant. Nach einer kurzen Vorstellungs-und Erwartungsrunde begannnen wir etwas darüber zu erfahren, welche unterschiedlichen Ebenen das Lernen aufweist. Ich fand es sehr gut, dass wir zwischendurch immer wieder kleine praktische Aufgaben bekamen, wie zum Beispiel bestimmte Situationen auf ihre unterschiedlichen Lernebenen zu untersuchen.
Dann machten wir einen Test, in dem es darum ging, welchem Lerntyp jeder von uns persönlich entsprach. Dieser Test gefiel mir an diesem Tag am besten, denn das Ergebnis spiegelte meine Persönlichkeit tatsächlich sehr genau wieder und bestärkte mich in meinen Studienplänen.
Am Nachmittag gab es zuerst einen langen theoretischen Teil, wie man seine Konzentration aufrecht erhalten kann. Leider waren wir zu diesem Zeitpunkt alle sehr müde und die Konzentration war nicht so richtig da...
Wir behandelten dann noch zwei Texte, um Lese- und Verständnismethoden auszuprobieren. Leider war der eine Text sehr einfach und der andere ganz schön schwer zu verstehen, ich hätte mir ein Mittelmaß gewünscht.
Zuletzt machten wir noch Mind Maps in Gruppen. Diese Aufgabe gefiel mir sehr gut, da wir dabei tatsächlich auch im Team arbeiten mussten und ich das Gefühle hatte, es klappte auch sehr gut und alle wurden integriert.
Insgesamt fand ich den heutigen Tag sehr interessant und habe mich gefreut, dass es auch viele praktische Übungen gab.